Die Ergebnisse des 1. Spieltages lassen sich auf dieser Seite unter Spielbetrieb nachlesen.

In den vergangenen Tagen erreichten den Turnierleiter, ausgelöst durch die politischen Entscheidungen der vergangenen Woche, zahlreiche besorgte Rückfragen von Vereinen und einzelnen Spielern bezüglich der Durchführbarkeit des Spielplanes und der praktischen Umsetzung der aktuellen Hygiene-Regeln.

Es scheint daher angezeigt einen nüchternen Blick auf den ersten Spieltag zu werfen.

Insgesamt standen 16 Spiele in 5 Klassen auf dem Programm. Davon wurden 15 Spiele gespielt.

Das Spiel SLB 1 : SV Werder 5 in der Stadtliga wurde verschoben. Leider wurde uns (SLB) erst am Samstag bekannt, dass zwei Spieler erkrankt ausfallen und es war nicht mehr möglich Ersatz zu stellen. Es sei angemerkt, dass es neben Corona noch andere Krankheiten mit schweren und schwereren Verläufen gibt.

Aus sportlichen Gründen haben wir Werder 5 angeboten mit vier Spielern anzutreten, die anderen Partien verloren zu geben und dies vor dem Spiel mitgeteilt, so dass sich nicht unnötigerweise Spieler aus Bremen auf die Reise machen.

Werder hat dann spontan eine Spielverschiebung vorgeschlagen, weil man den Wettkampf sportlich austragen wollte. Wir danken den Schachfreunden von Werder herzlich.

Alle anderen Spiele der Stadtliga konnten regulär und, dies sei betont, Corona-Regel-konform durchgeführt werden. Allerdings konnten zwei weitere Mannschaften der Stadtliga nur mit sieben Spielern antreten.

Aus den vorangegangen Diskussionen wissen wir, dass es nicht wenige Spieler gibt, die aus Sicherheitsbedenken (Corona) vor einem Einsatz zurückschrecken.

In der A-Klasse fielen in einem der drei Spiele jeweils zwei Spieler beider Mannschaften aus. In den anderen beiden Spielen fiel jeweils nur genau einer aus, was den knappen Spielausgang leider beeinflusst haben dürfte. Bis auf eine Mannschaft setzten alle Mannschaften weniger als 50 % Ihrer gemeldeten Spieler und Ersatzspieler ein, ein Indikator dafür, dass im Falle eines Spielerausfalls noch Ersatz vorhanden wäre.

In der B-Klasse konnten alle Spiele regulär durchgeführt werden. Bei zwei Paarungen wurden allerdings jeweils das letzte Brett freigelassen, so dass jeweils 7 gegen 7 spielten, eine Konstellation, die fast schon der vom Verband vorgeschlagenen, aber abgelehnten, Reduzierung der Mannschaftsstärke entsprach. Eine Wettbewerbsverzerrung durch Spielerausfälle sollte sich hieraus nicht ergeben haben, da beide Paarungen die gleichen Voraussetzungen hatten.

In der C-Klasse kam es zu einem Spielerausfall. Aller Spiele wurden regulär gespielt. In der D-Klasse sind keine Spielerausfälle zu berichten.

Fazit: Der Spieltag lief leicht holprig bis rund. Die Erkenntnis sollte sein: auch unter schwierigen Voraussetzungen ist es möglich Schach-Mannschaftswettkämpfe OTB durchzuführen. Die gesetzlich vorgegebenen Maßgaben des Hygieneschutzes wurden eingehalten. Der LSB-Vorstand verfolgt die aktuellen Entwicklungen rund um die Corona-Pandemie mit großer Sorgfalt und Aufmerksamkeit und wird zeitnah auf mögliche Änderungen der Lage reagieren

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