Erst die letzte Runde entscheidet! Im schönsten Gegensatz zur letztjährigen Meisterschaft, bei der der spätere Sieger schon früh einsam seine Kreise zog, fällt die diesmalige Entscheidung über den neuen Bremer Meister erst in der morgigen Schlussrunde. Zwei Spieler streiten dabei ums oberste Treppchen: Daniel Margraf (Delmenhorster SK) ist es nach seinem Sieg gegen Peter Issing (Bremer Schachgesellschaft) gelungen, zum bis dato führenden Tobias Kügel (ebenfalls DSK) aufzuschließen, nachdem dieser in ein weiteres Remis gegen den Werderaner David Kardoeus einwilligen musste. Vor den samstäglichen Finalpartien notieren die beiden nun mit 7 Punkten, und da sie bereits gegeneinander gespielt haben, wird der Titel in einem Fernduell entschieden. Übrigens machten die beiden kürzlich auch den Titel der Delmenhorster Stadtmeisterschaft unter sich aus; da setzte sich erst im Stechen Margraf knapp durch.

Die größte Überraschung im Kampf um die weiteren Plätze ist wohl Nils-Lennart Heldt (1896) von Werder Bremen. Mit seinem Siege gegen Olaf Pienski (2145) und einem Remis gegen FM Marc Schütte (SK Oldenburg) hat der junge Setzranglisten-38. seine aufsteigende Form unterstrichen, er weist trotz einer überraschenden Auftaktniederlage starke 6 Punkte auf.

Während in der letzten Runde richtige Überraschungen ausblieben, stolperten auch in der siebten Runde wieder einige Favoriten; so schlug Sören Behrens von den Findorffer SF mit 1533 den rund 300 DWZ-stärkeren Igor Dietrich von der Bremer Schachgesellschaft. Auch das Remis des Werderaners Helmut Roses (1481) gegen Peter Schwenteck (1832, SF Mahndorf) ist hier zu erwähnen. Ein starkes Turneir spielen auch Collin Colbow, Nikita Rau, Anastasia Erofeev und insbesondere Diyar Bakiyev; denn der junge Spieler vom gastgebenden SF Mahndorf weist bisher mit 104(!) den turnierweit größten DWZ-Gewinn auf.

(Andreas Calic)

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Findet statt am 09. Mai 2017 um 19.30 Uhr im "Vereinshaus Findorff"

(Hemmstr. 240, [2. Etage], 28215 Bremen)

Hier sind alle Unterlagen zu finden

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 Wer wird neuer Bremer Meister 2017?
 
Bild: Wilfried Schmid
 
In Abwesenheit vom Seriensieger und Titelverteidiger Tobias Jugelt läuft seit Samstag, dem 8.4. die Offene Bremer Einzelmeisterschaft in Mahndorf. Nach 5 Runden trägt nur noch ein Spieler eine komplett weiße Weste: Tobias Kügel vom Delmenhorster SK ist mit 5 aus 5 perfekt ins Turnier gestartet. Der leicht favorisierte Setzranglistenerste (DWZ 2272) hat insbesondere in der 4. Runde einen wichtigen Sieg gegen seinen Vereinskollegen Daniel Markgraf errungen, der mit einer DWZ von 2143 ebenfalls zum Favoritenkreis zu zählen ist.
 
Peter Issing (2195) und Rolf Hundack (2092), beide von der Bremer Schachgesellschaft, bilden mit nur einem halben Punkt Rückstand die ärgsten Verfolger. Dahinter tummelt sich ein ganzes Pulk mit 4 Punkten, darunter drei Spieler vom wieder einmal zahlenmäßig stark präsenten Hagener SV.
 
Mit 19 Spielern über einer DWZ von 2000 ist das Turnier relativ gut besetzt, wobei die absoluten Bremer Spitzenspieler nicht vertreten sind; einziger Titelträger ist FM Marc Schütte vom Oldenburger SK.   
 
Auch jenseits der Spitzenplätze kann Schach gespielt werden, wovon einige Favoritenstürze zeugen. So schlug Erik Zimmermann vom TV Eiche-Horn in der ersten Runde den Hagener Balint Balasz trotz einer DWZ-Differenz von nahezu 400! Eine noch größere Überraschung gelang Wilfried Schmid vom SGM Lemwerder; er gewann ebenfalls in der ersten Runde gegen Paul Laubrock (Hagener SV) trotz eines DWZ-Unterschieds von 451! Ein starkes Turnier spielt auch der Varreler Manfred Hedke, der bereits dreimal gegen weitaus stärkere Spieler gewinnen konnte. 
 
In der heutigen 6. Runde kommt es am Spitzenbrett zur Paarung der beiden Erstgesetzten Tobias Kügel gegen Peter Issing, der in der 5. Runde den 2145 DWZ-starken Olaf Pienski von den SF Leherheide schlagen konnte. Dahinter duellieren sich Rolf Hundack und Daniel Markgraf.

(Beitrag von Andreas Calic)
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Vom 29.4.2017 - 1.5.2017 findet in Berlin die Bundesvereingskonferenz statt.

Alles weiter kann der Ausschreibung entnommen werden: pdfAusschreibung_Bundesvereinskonferenz_April_2017.pdf

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Die offene Bremer Einzelmeisterschaft 2017 hat begonnen.

Heute wurde im Bürgerhaus Mahndorf das Turnier durch unseren Präsidenten Dr. Oliver Höpfner eröffnet.
Die Teilnehmerzahl hat eine neue Rekordmarke von 93 Teilnehmern erreicht. (weitere 3 Angemeldete sind nicht angetreten)

Die überwiegende Anzahl der Teilnehmer kommt aus dem Bremer Umland, aber einige Teilnehmer kommen aus Hamburg-Barmbek, Münster, Hagen, Holtenau (bei Kiel)  Hameln, Berlin, und sogar aus Bonn.

Alle Turnier-Informationen, also
- Teilnehmerlisten
- Ranglisten
- die Paarungslisten der Runden
- sowie die Auslosung der jeweils nächsten Runde

sind unter folgendem Link zu erreichen:

OBEM 2017

Rundenplan:

Sonnabend, 08. April 2017   11.45 Uhr, 1. Runde
Sonntag, 09. April 2017   10.30 Uhr, 2. Runde
Sonntag, 09. April 2017   17.00 Uhr, 3. Runde
Montag, 10. April 2017   17.15 Uhr, 4. Runde
Dienstag, 11. April 2017   17.15 Uhr, 5. Runde
Mittwoch, 12. April 2017   17.15 Uhr, 6. Runde
Donnerstag, 13. April 2017   17.15 Uhr, 7. Runde
Freitag, 14. April 2017 (Karfreitag)  10.15 Uhr, 8. Runde
Sonnabend, 15. April 2017 (Ostersonnabend) 10.15 Uhr, 9. Runde
Siegerehrung im Anschluss (ca. 16.00 Uhr)

Mfg Wilfried Schmid
Turnierleiter Landesschachbund

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Größter Schacherfolg seit 21 Jahren im Landesschachbund Bremen

Halbfinal-Ergebnisse: 25. März SK Kirchweyhe - HSK Lister Turm 3,5:0,5 SK Nordhorn-Blanke - MTV Tostedt 3:1.

Final-Ergebnisse: 26. März SK Kirchweyhe - SK Nordhorn-Blanke 3,5:0,5.

Spiel um Platz 3: HSK Lister Turm (2.BL) - MTV Tostedt (LL) 2:2 Berliner Wertung 5:5.
Als Landesligist ist MTV Tostedt Dritter und qualifiziert sich für die Bundesebene.

http://nsv-online.de/ligen/pokal-1617/?staffel=1001&r=6

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Bundesliga Plakat April 2017 V2

Der SV Werder lädt ein zum Bundesliga-Heimwochenende im Weserstadion (Platinlogen, Nordgerade, VIP-Club Nord) - am 08. und 09. April treffen die Grün-Weißen und ihr geschätzter Reisepartner aus der Elbstadt, der Hamburger SK, mit dem USV TU Dresden und dem SK Schwäbisch Hall auf zwei Sterne aus dem Osten und Westen der süddeutschen Schachszene.

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Liebe Schachfreunde,
seit kurzem besitzen wir eine eigene Homepage, zu erreichen unter:

http://www.varrel-schach.de/

Die Testphase ist vorüber, von nun an werden wir versuchen, einigermaßen regelmäßig über Schach in Varrel und Umgebung zu berichten. Ihr alle seid herzlich eingeladen, unsere neue Seite einmal zu besuchen. Gerne auch öfters...

Mit freundlichen Grüßen
Dennis Webner

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In dieser Woche geht es los - in Kooperation mit dem Bremer Landesverband bietet Großmeister Sebastian Siebrecht ein vielfältiges, aufregendes und rockendes Schachprogramm Faszination Schach im Huchtinger "Roland-Center" an.

Unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Carsten Sieling und der Bremer Fußball-Legende Marco Bode laufen ab Mittwoch die Figuren heiß, wird Schachtraining angeboten, Simultan gespielt, Kondition aufgebaut (beim Blitzschach und Laufen!), und vieles mehr.
Ein tolles Event mitten im Bundesland Bremen - ein Besuch lohnt, ist ja auch gar nicht so weit weg, und GM Siebrecht führt vor Ort durch vier sehr spannende Tage mit Schach und Sport für alle Altersgruppen. 

Mehr zu der Veranstaltung findet man hier auf den Seiten des Schachtickers. Auf also, ab übermorgen zum Rolandcenter!

 

 

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Erfreulicherweise hat sich dieses Jahr ein Verein des LSB für das PMM-Finale der Pokalmannschaftsmeisterschaft qualifizieren können:
   http://nsv-online.de/ligen/pokal-1617/?staffel=1001&r=4

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Marc Lang simultan                                                          FM Marc Lang - 46 Gegner, aber keine Figuren in Sicht!


Am kommenden Donnerstag, den 09. März 2017, wird der frühere Blindsimultan-Weltrekord-Halter Marc Lang für eine Blindsimultan-Veranstaltung nach Bremen kommen!

FIDE-Meister Marc Lang tritt ab 17.00 Uhr in den Werder-Clubräumen in der Hemelinger Straße 17 gegen eine Werder-Auswahl an und wird dabei versuchen, fünf Gegner parallel und ohne Ansicht des Brettes im Zaum zu halten.

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Sehr geehrte Vorstände, liebe Schachfreunde im LSB

der Vorstand des Landesschachbundes Bremen (LSB) lädt Sie zu einem allgemeinen Vereinshearing am 03.03.2017 um 19.00 Uhr im Bürgerhaus Weserterrassen, Clubraum im Keller (Osterdeich 70b, 28205 Bremen) ein.

Gegenstand des Hearings ist primär eine Vorbesprechung der für den 09.05.2017 geplanten Mitgliederversammlung des LSB. Themen der geplanten Besprechung sind somit die geplanten Satzungsänderungen des LSB, mögliche Änderungen der Turnierordnung sowie die geplanten Änderungen der LSB-Finanzordnung.
Des weiteren soll auch über eine Implementierung des Fairplay-Gedankens im LSB sowie über alle weiteren für die LSB-Vereine relevanten Themen gesprochen werden. Der LSB-Vorstand ist daher offen für alle Anregungen zu Themen, die im Vorfeld der LSB-Mitgliederversammlung aus Sicht der Mitglieds-Vereine diskutiert werden sollten.

In diesem Sinne wünscht der LSB-Vorstand sich eine rege Teilnahme an der Sitzung am 03.03.2017 sowie eine engagierte Diskussion.

 

pdflsb_satzung_neu.pdf

pdfFinanzordnung_neu.pdf

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Bitte um Teilnahme an der Mitgliederumfrage 2017

Liebe Schachfreunde,

der Deutsche Schachbund will die neuen elektronischen Möglichkeiten nutzen, um seine Aktivitäten näher an den Interessen der Schachspieler/innen und Vereine auszurichten. Dazu dient diese Umfrage. Sie erfasst Euren Weg zum Schachspiel und Schachsport, Einschätzungen, Wünsche und Erwartungen an die Verbände.

Je mehr Schachfreunde mitmachen, umso besser ist die Güte der Daten und Auswertung. Die Ergebnisse werden wir auf der Webseite verfügbar machen und diskutieren.

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Ab sofort wird Fair Play groß geschrieben in Bremen. Nicht theoretisch oder als Worthülse, nein es wird zum Thema der Schachorganisation. Es wird in die Vereine und Schulschachgruppen getragen werden.

Der Landesschachbund Bremen und die Breme Schachjugend in Verbindung mit der Deutschen Schachjugend hatten Anfang Februar zu einem Workshop zum Fair Play eingeladen und viele Bremer und einige Niedersachsen kamen in die Vereinsräume von Werder Bremen.

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Bei dem  Finale der Bremer Pokalmeisterschaft setzte sich Rolf Hundack (DWZ 2048) von der Bremer Schachgesellschaft gegen Karsten Ohl (1830) von den SF Findorff durch.

In einer englischen Partie ließ Hundack mit Weiß früh eine Zersplitterung seiner Bauernstruktur am Damenflügel zu, doch dafür sicherte er sich ein gutes Druckspiel sowohl auf der d-Linie als auch am Königsflügel. Eine Kombination just dieser beiden Vorteile führte auch zur spielentscheidenden "petite combination": mit einem Qualitätsopfer auf d8 lenkte Hundack zunächst einen schwarzen Turm eben dorthin, um danach mit Dg5 wegen einer gleichzeitigen Mattdrohung auf g7 diesen Turm mit letztlicher Mehrfigur wiederzugewinnen. Ohls unmittelbar anschließender Versuch eines Dauerschachs per Turmopfer entpuppte sich als Rauchwolke, wonach ihm nur die Aufgabe blieb.

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WK 26.01.2017 CCM und Bremer Blitzmeister scan

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Lediglich einen mikroskopisch kleinen halben Punkt gab er ab: Zoran Jovanovic, seines Zeichens kroatischer Großmeister und 2659-Blitz-ELO-schwer, gewann am vergangenen Samstag mit einschüchternd souveränen 14,5 von 15 möglichen Punkten die Bremer Landesmeisterschaft im Blitzschach. Gratulation!
 

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Ich hatte das Vergnügen als Teilnehmer in dem schönen Spiellokal der SF Lilienthal an der Bremer Blitzschachmeisterschaft teilzunehmen und als Vertreter des LSB die Siegerehrung durchzuführen.
Sehr schade fand ich die geringe Teilnehmerzahl, das Turnier war in der Spitze gut besetzt, doch das Mittelfeld (DWZ 1500-2000) und auch die Juegend fehlte. Und (wie leider fast immer) waren die Teilnehmerzahlen von den großen Bremer Vereinen ernüchternd gering.
Warum nehmen so wenig Spieler des LSB an dem Turnier teil? Für Antworten (gerne als Kommentar zum Artikel) bin ich dankbar.

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24 Senioren aus sieben Bremer Schachvereinen, darunter sogar zwei Spieler aus Bayern und Westtfalen, nahmen an den sieben Runden des 5. Carl Carls-Memorial teils, das unter den Auspizien des Landesschachbundes von der Bremer Schachgesellschaft von 1877 vom 5. bis zum 13. Januar durchgeführt wurde.

Mit einem zäh erkämpften Remis in der Schlussrunde sicherte sich Lothar Wemßen (1835) von Werder Bremen vor seinem punktgleichen Vereinskollegen Bernhard Künitz (1741) dank der besseren Feinwertung den ersten Platz - Gratulation!

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Der Landesschachbund Bremen trauert um seinen mehrmaligen Landesmeister Helmut Lange (30.4.1936 - 8.1.2017), der am 8. Januar 2017 im Alter von 80 Jahren im Klinikum Bremen-Nord an den Folgen eines Herzinfarkts gestorben ist. Lange war 1961 und 1981 Meister des Bremer Landesverbands und vertrat somit die Bremer Landesfarben 1962 und 1982 bei Deutschen Meisterschaften.

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Landesschachverband Bremen e.V. & Deutsche Schachjugend

laden gemeinsam ein zum Workshop

Fairplay im Schachsport

am 11. Februar 2017 von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr

in den Clubräumen von SV Werder Bremen, Hemelinger Straße 17, 28205 Bremen

Eingeladen sind Vereinsvertreter, Jugendwarte, Vorsitzende, Spielleiter, Spielerinnen und Spieler, Jugendliche und Erwachsene aus Bremen und Umgebung, die sich mit der Thematik Fairplay im Schachsport auseinandersetzen wollen.

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Monatsblitz Sept

Es geht wieder los - das Werder Chess Open 2017 beginnt am 19. Januar 2017 und begleitet die Turnierteilnehmer in sieben Donnerstagsrunden durch den Bremer Frühling bis zum meteorologischen Sommeranfang am 01.Juni - ein beinahe poetisches und fast unvergessliches Erlebnis. Titelverteidiger ist David Höffer vom Delmenhorster SK, der 2016 in der Höhle der Werder-Löwen den Sieg davontragen konnte.

Der SV Werder und Turnierleiter Udo Hasenberg freuen sich auf Eure Teilnahme! Mehr zum Turnier unter diesem Link. Bis bald!

Olaf Steffens

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David Höffer Interview 2016

David Höffer vom Delmenhorster SK war zu Gast im Redaktionsbüro des Schachwelt-Blogs. Als strahlender Sieger des Bundesliga-Tippspiel 2015/2016 stellte er sich einer Vielzahl nickliger Fragen und erzählt vom Schach, vom Blitzen und vom BVB. Hier geht's zum Interview!

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Im Ergebnisdienst gibt es die Möglichkeit sich einen leeren Spielbericht auszudrucken.

In den Runden ist vor jeder Paarung dieses Symbol: Symbol Spielbericht png, drücken und der Spielbericht wird gedruckt.

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Alle startklar für Samstag?

Die Schachabteilung des SV Werder Bremen lädt alle Interessierten, Neugierige, Abenteurer und natürlich Schachfreunde sehr herzlich ein zum ersten Bundesliga-Heimwochenende der neuen Saison.
Am 19. und 20. November empfangen die Schwarz-Weißen Grün-Weißen die Teams aus Solingen und Mülheim/ Ruhr - vor allem der Begegnung mit dem Deutschen Meister SG Solingen und reichlich internationalen Großmeistern am Samstag sieht das Team von Kapitän Gennadiy Fish mit Spannung entgegen.
Achtung: gespielt wird dieses Mal nicht im schönen Weserstadion, sondern im Fraunhofer Institut (IFAM) in der Wiener Straße 12, zwischen der Bremer Uni und dem Bürgerpark, und gleich um die Ecke zum Universum.
Der Eintritt beträgt 3,-€ bzw. 1,5 €. Am Sonnabend wird Werder-Coach FM Matthias Krallmann die Spiele vor Ort kommentieren. Auch Kaffee wird gereicht!
Wir freuen uns auf ein spannendes Bundesliga-Wochenende mit Schachfreunden aus Bremen und umzu! Kommt alle und unterstützt den Nordwesten in Deutschlands höchster Spielklasse!

Olaf Steffens

Bundesliga Manager
SV Werder Schach

Ort Fraunhofer Institut, Wiener Straße 12, Bremen
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Schach- und Sportzentrum, Zum Schoofmoor 7, 28865 Lilienthal
Samstag, 21. Januar 2017

Anmeldung: 10:00 Uhr bis 10:45 Uhr

Beginn: 11:00 Uhr

Startgeld: 6 €, vor Ort zahlbar

Modus: 15 Runden Schweizer System / Bedenkzeit 5 Min. oder Vollrundensystem bei geringer Beteiligung

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Offene Bremer Schnellschach-Einzelmeisterschaft

Die beste Spielerin und der beste Spieler des Landesschachbundes Bremen ist Bremer Schnellschachmeisterin bzw. Bremer Schnellschachmeister 2016 und qualifiziert sich für die Deutsche Schnellschachmeisterschaft der Damen bzw. der Herren.

Sonntag, 5. März 2017, persönliche Anmeldung von 8.30 bis 9.30 Uhr, Spielbeginn 9.45 Uhr, Ende voraussichtlich gegen 18 Uhr

Konferenzzentrum Radio Bremen, Weserhaus, Hinter der Mauer 5-7, 2. Etage

Online-Anmeldung

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Gerold
                                            Foto: Oliver Höpfner

Der Schachklub Bremen-West und mit ihm viele Bremer SchachspielerInnen trauern um Gerold Menze, der am vergangenen Donnerstag verstarb. Gerold ist in unserer Stadt weithin bekannt als Motor, Motivator und sehr engagierter Organisator vielfacher Jugendaktivitäten beim SK Bremen-West in Gröpelingen, für dessen Jugendteams er als ehemaliger Polizist und väterlicher Ansprechpartner mit viel Einfühlungsvermögen und Liebenswürdigkeit zur Verfügung stand.

Wünschen wir Gerold, dass er im Schachhimmel nette Menschen und alte Freunde wiedertrifft, für eine schöne Partie Schach. Leb wohl!

Zum Nachruf auf der Homepage des SK Bremen-West

Zum Nachruf bei der Bremer Schachjugend

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Ausschreibung Offene Bremer Senioreneinzelmeisterschaft 2017 vom 05.01. bis 13.01.2017

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Monatsblitz Sept

Hei, was war da wieder los: der Werder- Monatsblitz für den September ist gespielt, ein neuer Sieger kann seinen Namen in die Außenhaut des Weserstadions ritzen, und das gleich doppelt, sozusagen!

Zwei Davids machten diesmal das Rennen um die vordersten Ränge ... [Weiterlesen auf Schach-Welt.de]

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Am 08.10.2016 findet der diesjährige Jute-Cup statt.
Gespielt wird Schnellschach (20 min) in 9 Runden Schweizer System.
Maximal 120 Teilnehmer.

Beginn 10:30 h, Siegerehrung 18:30 h
Startgeld 14€ für Erwachsene, 5€ für Jugendliche , für GM/IM kostenlos
Die Preise sind nach DWZ-Gruppen gestaffelt.

Weitere Informationen hier: http://www.dsk1931ev.de/Jute-Cup/jutecup2016/JC16-AussV3

Anmeldung hier: http://www.dsk1931ev.de/mitgliederverwaltung/manager/delmeopen/teilnehmer_erfassen.php

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Die Ergebnisser der 1. Runde Dähnepokal und die Auslosung der 2. Runde sind online.

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Die Mannschaftsführer können jetzt die Aufstellungen einpflegen bis zum 30.9.2016

Hier die Anleitung: http://landesschachbundbremen.de/index.php/home/dokumente/sonstiges/send/52-sonstiges/342-online-mannschaftsmeldung

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Bremen12

Zum zweiten Mal findet in diesem Jahr das Hans-Wild-Turnier statt. Mit diesem besonderen Wettbewerb gedenkt die Schachabteilung des SV Werder ihres Ehrenmitglieds und langjährigen Vorsitzenden Hans Wild, der im Februar des letzten Jahres verstorben ist.

 

Das Turnier findet statt im Vereinsheim des SVW in der Hemelinger Straße 17, ab Freitag, 16.September, 17 Uhr (Meldeschluss) über fünf intensive Runden bis zum Sonntag abend.

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Dankenswerter Weise hat sich Wilfried Schmid (SG Lemwerder) bereit erklärt den Posten des Turnierleiters zu übernehmen.

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Liebe Schachfreunde, im September beginnt wieder der Dähne-Pokal. Es haben sich dieses Jahr drei Vereine gefunden, die die Vorrunden des Pokals auszutragen möchten.

Die Vorrunden werden daher an den folgenden Orten und Zeiten gespielt:

Verein Bremer SG Findorffer Schachfreunde      
SK Bremen-Nord
Spielort

Bürgerhaus Weserterassen      
Osterdeich 70b
28205 Bremen

Vereinshaus Findorff
Hemmstraße 240
28215 Bremen
DRK-Begegnungsstätte
Meinert-Löffler-Straße 15
28755 Bremen
Tag und Zeit    Montag 19:30 Uhr Mittwoch 20:00 Uhr Freitag 19:00 Uhr
1. Runde 05. Sep. 2016 21. Sep. 2016 09. Sep. 2016
2. Runde 26. Sep. 2016 19. Okt. 2016 14. Okt. 2016
3. Runde 17. Okt. 2016 16. Nov. 2016 11. Nov. 2016
4. Runde 14. Nov. 2016 21. Dez. 2016 09. Dez. 2016
5. Runde 05. Dez. 2016 16. Dez. 2016 (nur wenn erforderlich)

Das Halbfinale und Finale finden in der 2./3. und 4./5. KW 2017 nach Vereinbarung der Spieler statt.

Die Teilnahme ist jeweils nur bei einem Verein möglich.

Von dem Vorrundenspielort mit den meisten Teilnehmern qualifizieren sich die ersten beiden für das Halbfinale.

Es wird kein Startgeld erhoben.

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Liebe Schachfreunde, im September beginnt wieder der Dähne-Pokal. Es haben sich dieses Jahr drei Vereine gefunden, die die Vorrunden des Pokals auszutragen möchten.

Die Vorrunden werden daher an den folgenden Orten und Zeiten gespielt:

Verein Bremer SG Findorffer Schachfreunde      
SK Bremen-Nord
Spielort

Bürgerhaus Weserterassen      
Osterdeich 70b
28205 Bremen

Vereinshaus Findorff
Hemmstraße 240
28215 Bremen
DRK-Begegnungsstätte
Meinert-Löffler-Straße 15
28755 Bremen
Tag und Zeit    Montag 19:30 Uhr Mittwoch 20:00 Uhr Freitag 19:00 Uhr
1. Runde 04. Sep. 2017 20. Sep. 2017 22. Sep. 2017
2. Runde 02. Okt. 2017 18. Okt. 2017 13. Okt. 2017
3. Runde 23. Okt. 2017 15. Nov. 2017 17. Nov. 2017
4. Runde 06. Nov. 2017 20. Dez. 2016 15. Dez. 2017
5. Runde 27. Nov. 2017  

Das Halbfinale und Finale finden in der 2./3. und 4./5. KW 2018 nach Vereinbarung der Spieler statt.

Die Teilnahme ist jeweils nur bei einem Verein möglich.

Von dem Vorrundenspielort mit den meisten Teilnehmern qualifizieren sich die ersten beiden für das Halbfinale.

Es wird kein Startgeld erhoben.

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Liebe Schachfreunde, im September beginnt wieder der Dähne-Pokal. Es haben sich dieses Jahr drei Vereine gefunden, die die Vorrunden des Pokals auszutragen möchten.

Die Vorrunden werden daher an den folgenden Orten und Zeiten gespielt:

Verein Bremer SG Findorffer Schachfreunde      
SK Bremen-Nord
Spielort

Bürgerhaus Weserterassen      
Osterdeich 70b
28205 Bremen

Vereinshaus Findorff
Hemmstraße 240
28215 Bremen
DRK-Begegnungsstätte
Meinert-Löffler-Straße 15
28755 Bremen
Tag und Zeit    Montag 19:30 Uhr Mittwoch 20:00 Uhr Freitag 19:15 Uhr
1. Runde 03. Sep. 2018 19. Sep. 2018 21. Sep. 2018
2. Runde 01. Okt. 2018 17. Okt. 2018 19. Okt. 2018
3. Runde 29. Okt. 2018 21. Nov. 2018 16. Nov. 2018
4. Runde 12. Nov. 2018 19. Dez. 2018 14. Dez. 2018
5. Runde 19. Nov. 2018  

Das Halbfinale und Finale finden in der 2./3. und 4./5. KW 2019 nach Vereinbarung der Spieler statt.

Die Teilnahme ist jeweils nur bei einem Verein möglich.

Von dem Vorrundenspielort mit den meisten Teilnehmern qualifizieren sich die ersten beiden für das Halbfinale.

Es wird kein Startgeld erhoben.

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Der Turnierleiter des Landesschachbundes ist mit sofortiger Wirkung zurückgetreten.

Der Vorstand sucht dringend einen Nachfolger. Wer Interesse hat möge sich bitte mit dem

Präsidenten (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder dem Vizepräsidenten (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

in Verbindung setzen.

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Leider gibt es Probleme mit den Mannschaftsmeldungen durch den Rücktritt des Turnierleiters.
Bitte schicken Sie ihre Mannschaftsmeldungen bis spätestens 15. August erneut an die Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

Alle Vereine haben gemeldet (Stand 15.8.2016)!!

Am 15.8.2016 wird der Spielplan erstellt!
Wer bis dahin nicht gemeldet hat nimmt nicht teil an der Mannschaftsmeisterschaft.

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Gesucht werden 4-6 Seniorenspieler!

Termin: 09.10.2016-15.10.2016

Spielort: Maritim Hotel Magdeburg ,Otto -von-Guericke-Straße 87,39104 Magdeburg

Teilnahmeberechtigt; sind alle Senioren ab 60 Jahre und alle Seniorinnen ab 55 Jahre

Anmeldung : bis zum 14. August 2016 bei Peter Uecker E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Spielmodus: 7 Runden Schweizer System

Bedenkzeit: 90Min/40züge plus 30Min/Rest, vom ersten Zug an werden 30Sek pro Zug hinzugefügt

Unterkunft : 4 Sterne Maritim Hotel Magdeburg

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Vom 14. - 20. August 2016 findet der Kongress der Weltfernschachbundes ICCF in Bremen statt – dieses Mal organisiert vom Deutschen Fernschachbund e. V. Feste Bestandteile des Programms sind zwei traditionelle Nahschachwettbewerbe:

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Auch der zweite Schachanfängerkurs des TuS Varrel wurde von den Teilnehmern erfolgreich absolviert. Das erste offizielle Diplom des DSB (Bauerndiplom) wurde von allen Teilnehmern bestanden.

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Als der Kreissportbund Diepholz dazu aufrief, dass der diesjährige Tag des Sports im benachbarten Syke über die Bühne gehen sollte, stand für uns schnell fest, dass dort auch Schach angeboten werden müsste. Gemeinsam mit unseren Freunden und Nachbarn des TSV Neubruchhausen und der SG Barnstorf planten wir sodann ein vielfältiges Schachprogramm. Federführend und kistenschleppend waren hierbei Dorothea Lettmann (Barnstorf), Stefan Ritter (Neubruchhausen) und Dennis Webner (Varrel).

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Das Formular für die Mannschaftsmeldung liegt unter dem Menübaum "Landesschachbund Bremen e.V. / Dokumente / Formulare " in verschiedenen Datei-Formaten vor, so dass jeder etwas Passendes finden sollte.

Die Anmeldung der Mannschaften für den Spielbetrieb des Landesschachbundes Bremen muss bis zum 01.07.2016 erfolgen.

Die voraussichtliche Staffeleinteilung beruht auf den Ergebnissen der Saison 2015/16 und bereits erfolgten Rückmeldungen (fett).

Stand vom 16.06.2016

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Werder Schwerin

Werder Bremen - SF Schwerin

Bei der kürzlich im pfälzischen Schifferstadt ausgetragenen Deutschen Blitzmannschaftsmeisterschaft bewegte sich das Blitzteam des SV Werder Bremen im ausgewogenen Mittelfeld und landete am Ende mit 21 : 29 Punkten auf dem sehr soliden 15. Tabellenplatz.

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30.10.2016 spielgleich mit 16.10.2016 Bundesebene
20.11.2016
04.12.2016
15.01.2017
05.02.2017
19.02.2017
19.03.2017
23.04.2017
07.05.2017

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Atmo

Am kommenden Wochenende (23. und 24.April) finden die letzten zwei Kämpfe der laufenden Bundesliga-Saison statt, und alle BremerInnen können live dabei sein.
Der deutsche Vize-Meister SV Werder Bremen empfängt als Gastgeber und Tabellendritter im Weserstadion (Nordgerade, Eingang VIP-Club Nord) die Mannschaften des SK Turm Emsdetten, den Erfurter SK und den aktuellen Tabellenvierten SK Schwäbisch Hall - einmal mehr wird also an der Weser mit einer extrem hohen ELO-Dichte zu rechnen sein:

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In einem Herzschlagfinale wurde die Bremer Mannschaftsmeisterschaft, also die Bremer Stadtliga, wieder einmal zugunsten von Varrel entschieden! Vor der letzten Runde führten die Niedersachsen von der Bäke und Ochtum noch ganz knapp vor Syke die Tabelle an. "Aber das starke Team aus Syke gewann seinen Wettkampf rasch - und nun waren wir im wahrsten Sinne des Wortes bei Werder am Zug", erzählte der glückliche Mannschaftsleiter Heiko Fischer.

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Spielausschuss

2015: D. Webner  nicht mehr Mitglied da im Vorstand der Bremer Schachjugend
2016: D. Stieglitz
2017: T. Jonnek
          K. Wittfoth
          M.Röhl
          T. Sturm
2018: J. Windheuser

Ehrenrat


2014: U. Wittfoth
2015: R.Wagner
2017: K. Ohl
          H. Helling
          M. Woltmann

 

 

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Beim Schreiben des Porträts Heemsoths sind dem Verfasser ein paar Ungereimtheiten aufgefallen, die er gerne auflösen würde. Dazu bittet er die interessierte Leserschaft um "schachhistorische" Mithilfe! Folgende Fragen wären zu klären:  

- zum einen ist unklar, ob Heemsoth tatsächlich - wie im 1. Teil behauptet - echtes Mitglied der Neustädter SF war; kann dies jemand bestätigen und etwas zum besagten Schachverein mitteilen?

- in der Wikipedia wird behauptet, er sei 1925 Mitglied der Bremer SG geworden; diese Zeitangabe dürfte wohl nicht stimmen, aber auch hierzu fehlen Belege. Wer kann helfen?

- wie stark war Heemsoth im Nah- und Fernschach? Existiert z.B. eine seriöse Angabe zu seiner ELO oder zu anderen Wertungszahlen?

- von wann bis wann war er Mitglied bei Werder Bremen?

- Anfang der 1930er Jahre spielte er nach vorliegender Quelle für den Verein SK Atlantic; von wann bis wann war er dort Mitglied und wer kann etwas zu diesem Verein mitteilen?

- Und schließlich: von wann bis wann hat er was genau und wo studiert und gearbeitet?

Die fehlenden Angaben, die hier einfach im Kommentarbereich hinterlegt werden können, werden in ein umfassenderes Porträt einfließen und /oder im Wikipedia-Artikel ergänzt bzw. korrigiert.   

 

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Werfen wir einen Blick auf einige Partien! In der 3. Runde kam es zur Paarung Anastasia Erofeev (1947) von Werder Bremen gegen Doroteya Nancheva (1796) von SK Bremen-West, eine Begegnung, die nicht nur für den Damenpreis von Bedeutung war. Aufs Brett kam die altehrwürdige Polerio-Variante der Preußischen Partie: 1.e4 e5 2.Sf3 Sc6 3.Lc4 Sf6 4.Sg5 d5 5.ed: Sa5 6.Lb5+ c6 7.dc: bc:. So weit, so bekannt; aber nun spielte die Favoritin anstelle der üblichen Fortsetzungen 8.Le2 / 8.Lf1 (Steinitz) /8.Df3 (Bogoljubow) den ungewöhnlich ausschauenden Rückzug 8.Ld3. Doch hinter diesem vermeintlich harmlosen, gar fehlerhaften Zug steckt eine sehr handfeste Idee: Weiß verschafft seinem Sg5 das Rückzugsfeld e4, wonach etliche der typischen schwarzen Manöver, insbesondere der Raum und Tempi gewinnende Vorstoß e5-e4,  in dieser Stellung nicht mehr gehen. In der Partie funktioniert dieser Plan bestens:

Neben derartigen Manövern von theoretischer Bedeutung gab es freilich auch die klassischen Überseher kleiner Taktiken. Im Folgenden schien sich Weiß, angesichts der schon seit einiger Zeit drögen Remisposition gegen seinen starken Gegner, keiner Gefahren mehr bewusst, als ihm in einer 0.00-Stellung im 32. Zug folgendes unterlief:

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Die BEM 2016 ist Geschichte. Umso mehr lohnt sich ein Blick zurück auf einige bemerkenswerte Ergebnisse, Tabellenstände und Partien.

Da fallen zuallererst die zahlreichen und starken Gäste vom Hagener SV auf: Kilian Böhning und Balint Balasz belegten die Plätz zwei und drei, obgleich sie "nur" an 9 und 12 gesetzt waren. Einen noch größeren Sprung gelang ihrem Vereinskollegen Heiner Rieping, der sich - ausgestattet mit einer DWZ von 1939 - auf den 6. Rang schob und somit seinen Setzlistenplatz um stolz 22(!) Plätze überbot. Mit ihm komplettiert sich ein Trio vom Hagener SV unter den ersten 10. Gratulation! Aber auch in den unteren Regionen der Tabelle finden sich weitere tolle Ergebnisse der Spieler aus dem Emsland; so wurde der an 30 gesetzte Lukas Beinke Fünfzehnter und ließ mit seiner DWZ von 1893 zahlreiche stärkere Spieler hinter sich, darunter sechs mit ELO 2000+ (selbstredend, dass diese wiederum mit ihrem Abschneiden kaum zufrieden sein dürften.) Als letzter Hagener sei schließlich Max Bilau (DWZ 1469) erwähnt; als 62. der Setzliste landete er auf dem erstaunlichen 35. Platz und heimste somit laut inoffizieller Berechnung 141(!!) DWZ-Punkte ein - Turnierrekord!

Bleiben wir kurz bei den DWZ-Gewinnen, dann fallen zwei Tabellennachbarn des Rekordlers ins Auge: Jannis Bensmann erspielte sich mit ursprünglichen 1305-DWZ 137 und  Sophia Laubrock (1216) 129 neue Punkte. Gratulation! Ach ja, die beiden spielen auch beim Hagener SV...

Aber auch jeseits des Vereins aus dem Osnabrücker Bezirk gab es sehr gute Ergebnisse. So holte Nils-Lennart Heldt von Werder Bremen 5,5 Punkte und einen DWZ-Zugewinn von 78, was ihn zum ersten Mal über die 1900er Grenze hieven dürfte. Auch Stefan Schwenke vom Delmenhorster SK gelang mit 4,5 Punkten ebenfalls ein DWZ-Plus von 69. Und schließlich sei Thomas Gebur von der Bremer Schachgesellschaft von 1877 erwähnt, der als 36. gestartet 17. wurde und sich 41 neue Punkte zuschreiben darf.

Apropos Bremer Schachgesellschaft: 19 der 78 Teilnehmer kamen vom ältesten Schachverein Bremens; mit dem mit Abstand größten Spielerkontingent von fast einem Viertel aller Teilnehmer erweist sich wieder einmal die BSG als äußerst spielfreudiger Verein. Es sollte zu denken geben, dass bei einer Bremer Meisterschaft nach Werder Bremen (11 TN) an dritter Stelle bereits der Hagener SV (9TN) kommt...

 

 

 

 

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Neben seinem spielerischen Einsatz zeigte Heemsoth auch ein großes Engagement abseits des Brettes. 1956 wurde er zum Präsidenten des Bundes deutscher Fernschachfreunde (BdF) gewählt; dieses Amt bekleidete er so erfolgreich, dass er viermal wiedergewählt wurde. Am Ende war er für stolze 32 Jahre oberster Repräsentant des nationalen Fernschachs; allein aus Altersgründen trat er 1988 von diesem Amt zurück. 

Schließlich trat Heemsoth auch mit publizistischen Arbeiten hervor; so leitete er für den beeindruckend langen Zeitraum von 1949 bis 1985 die Schachspalte des Weserkuriers. Darüberhinaus verfasste er zahlreiche Beiträge fürs "Schach-Echo", fürs "Schach-Magazin 64" und  fürs "Fernschach". Und schließlich brachte er nicht nur einige Eröffnungs-Werke, sondern auch das Buch "1. Europa-Fernschach-Mannschaftsmeisterschaft 1973-1983" mit heraus. Sein spezielles Fernschach-Vermächtnis bleibt aber seine eigene Sammlung "75 meiner schönsten Partien". 
 
In seinem im "Schach-Magazin 64" erschienenen Nachruf schrieb Hanno Keller 2006: "Mit Hermann Heemsoth starb hochbetagt ein verdienstvoller Mann des nichtcomputergestützten Fernschachs. Drei Tage vor seinem Tod sagte er zu mir beim Abschied: 'Wir spielen weiter.'"
 
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... aber wer ist Dortmund? 

Souverän wie München beim Fußball beherrscht Tobias Jugelt die diesjährige Bremer Einzelmeisterschaft und ist neuer alter Bremer Meister 2016 - Gratulation! Mit 8 aus 8 (puh!) hat er eine Runde vor Schluss bereits uneinholbare anderthalb Punkte Vorsprung.

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Hingegen spielte er seine letzte Fernschachpartie 1996 - 65 Jahre später! Am 2. Brett der Deutschen Mannschaft gegen Belgien siegte der mittlerweile 87(!)-Jährige auf folgende Weise:

Als einzigen gelang es ihm bisher, zweimal die deutsche FS-Meisterschaft zu gewinnen (darunter die gesamtdeutsche von 1951-54). 1972 bekam er in dieser Disziplin den Titel des Internationalen Meisters verliehen, und nach seinem 2. Platz beim Bernard-Friedmann-Fernturnier von Kanada wurde dem mittlerweile 78-Jährigen auch der Titel des FS-Großmeisters verliehen.

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In Hastings 1958/59 qualifizierte er sich für die Spitzengruppe, und so maß er sich dort ein Jahr später u.a. mit Jurij Awerbach, Svetozar Gligoric und Wolfgang Uhlmann. Und noch im hohen Alter von 90 Jahren nahm er an einem Seniorenturnier in Bad Bevensen teil.
 
Parallel zum Nah- spielte Heemsoth auch Fernschach. Seine allererste Korrespondenzpartie stammt aus dem Jahr 1931:
 
 
 
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Auch nach der sechsten Runde bleibt der Spitzenreiter ebendas: Tobias Jugelt (SF Lilienthal) schlug Balint Balasz (Hagener SV) und hat nun schon einen ganzen Punkt Vorsprung vor dem schrumpfenden Verfolgerfeld. In diesem setzte sich Kai-Uwe Steingräber von Werder Bremen gegen den Vereinskollegen David Kardoeus und Kilian Böhnig vom Hagener SV gegen Massoud Sawadkuhi vom SK Bremen Nord durch; diese beiden Sieger können mit nun 5 Punken noch einigermaßen das Tempo des Lilienthalers halten. Leider mussten an den vorderen Brettern auch zwei kampflose Punkte vergeben werden, was immer den Geruch von Ungerechtigkeit an sich hat. 

Ein starkes Turnier spielt bisher auch Nils-Lennart Heldt (DWZ 1830), der schon manchem vermeintlich stärkeren Gegner Punkte abluchsen konnte; diesmal knöpfte er dem starken Peter Issing (DWZ 2114) einen halben Punkt ab.

Heute geht es mit der 7. Runde weiter, bevor am morgigen Feiertag eine weitere Doppelrunde ansteht.

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Im Nahschach war sein Vorbild u.a. Carl Carls (1880-1958), mit dem er noch um die Bremer Meisterschaft spielte, welche er fünfmal gewann, und um dessen schachlichen Nachlass er sich kümmerte. Selbstredend, dass er sowohl in der Bremer SG als auch bei Werder Bremen mehrfacher Klubmeister war. Auch die Weser-Ems Meisterschaft konnte er für sich entscheiden. Bei diesen und weiteren Kämpfen besiegte er mehrmals Deutsche Meister wie Carls, Ahues, Sämisch und Lange - letzteren übrigens bei der DEM 1953 in Berlin sensationell in nur 11 Zügen:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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